Lexikon der Verhaltenstherapie

Mobbing

Unter Mobbing versteht man vorsätzliche, sich wiederholende negative Handlungen gegen eine Person, die psychisch oder körperlich schwächer ist. Mobbing wird über einen längeren Zeitraum betrieben und kommt häufig in Schulen oder am Arbeitsplatz vor. Oftmals handelt es sich dabei um 1-3 Mobber, die die Attacken durchführen oder veranlassen, während der Rest der Gruppe meist Mitläufer oder Unbeteiligte sind. Mobbing äußert sich durch Anschreien, Drohungen, Gerüchteverbreitung, körperliche Misshandlung, Beschädigung von Eigentum des Opfers, Lustig machen und vieles mehr. Viele Mobbing-Opfer tragen physische oder seelische Probleme davon. Es kann zu ernsthaften Erkrankungen kommen. Daher wird Mobbing-Opfern oft geraten, gezielt nach Entspannungsmethoden zu suchen, Aktivitäten zum Ablenken oder Stress abzubauen. Eine weitere Hilfsmaßnahme stellt die Hypnosetherapie dar, sowohl für das Mobbing-Opfer als auch für den Mobber. So können die Persönlichkeitsstruktur und der Ursprung des Mobbings aufgedeckt werden.

Motorik

Ähnlich der Sensorik bezeichnet die Motorik nicht einen einzelnen Vorgang im menschlichen Körper, sondern die Gesamtheit aller Bewegungen und der beteiligen Körperstrukturen. Es wird dabei auch vom Bewegungsapparat gesprochen. Häufig wird hier zwischen Grob– und Feinmotorik unterschieden, wobei Erstere große Bewegungsabläufe bezeichnet, die der Bewegung des gesamten Körpers dienen und an denen eine Vielzahl von Körperstrukturen beteiligt sind, während Letztere ausgereifte, fortgeschrittene und komplizierte kleine Bewegungen bezeichnet. Die Feinmotorik bezieht sich so vor allem auf Bewegungen von Hand, Fingern, Mund und Mimik.